Närrischer Rosenmontagsspaß im Seniorenheim

 

Die Bewohner des Treburer Seniorenheims mussten am Rosenmontag weder den Fernseher einschalten noch das Haus verlassen, um fröhlich Fastnacht zu feiern. Der Sozialdienst sorgte für Narreteien, Tanz und Schunkelstimmung direkt im Haus in der Eichenstraße 10.

Bei einem umfangreichen Programm, das von Monika Zentgraf zusammengestellt wurde, erlebten die Bewohner und Angehörige zwei unterhaltsame Stunden.

Die jahrelange Erfahrung und Mitwirkung von Monika Zentgraf in der Fastnacht der Großgemeinde garantiert immer wieder, dass sich die Karnevalisten beim Besuch im Seniorenheim die Klinke in die Hand geben.

Dazu gehört alljährlich das Prinzenpaar aus Astheim. Angie I. erschien allerdings ohne Marvin I. Der Fastnachtsprinz war am Rosenmontag aus beruflichen Gründen verhindert. Dafür hatten die Heimbewohner Destiny I. und Collin I., das kleine Prinzenpaar des ACA, sofort ins Herz geschlossen.

Der Nachwuchs schickte mit dreifach kräftigen kräftigem Helau seinen Fastnachtsgruß unter die Heimbewohner.

Stammgast im Seniorenheim ist an Rosenmontag auch Tanzmariechen Marie Lindemann, die von Trainerin Silke Mundschenk gelernt hat, schwungvolle Tänze aufs Parkett zu legen.

Sie erhielt genauso viel Beifall wie das junge Prinzenpaar und kann nicht ohne Zugabe wieder weg. Anschließend zogen die Piraten ein, genauer gesagt eine Schar Minipiraten von der Kindertanzgruppe Bambinis der Nauheimer Spicys.

Die Kids im Alter von fünf bis sieben Jahren legten ihre Säbel, die natürlich aus Holz waren, in einer Truhe und zeigten den Heimbewohnern, was sie von Jessica von der Au, Emily Haber, und Katja Nikolaus gelernt hatten. „Die sind ja putzig“, freute sich eine Heimbewohnerin.

Kein geringerer als Hans Joachim Finger, früher Sitzungspräsident beim ACA Astheim, vergnügte die Zuhörer anschließend mit seiner Büttenrede. Sein Vortrag als „Silberhochzeiter“ kam richtig gut an, weil sich die meisten Seniorinnen und Senioren gut in ihn herein denken konnten. Silberne Hochzeit hatten wohl alle im Saal schon mal gefeiert.

Ob sie aber das gleiche erlebten, wie Finger, sei allerdings dahingestellt. „Ich mach‘ abends noch den Depp und putz für mei Fraa die Trepp“, reimte er mit höchst ironischen Unterton.

Das auch Treburer Kinder bestens tanzen können, zeigte die Tanzgruppe „Soulmate Girls“ vom TV Trebur, die von Inga Stumpf und Thomas Eberle trainiert werden. 14 Mädchen im Alter von 12-15 Jahren erhielten für Ihre Show nicht nur viel Beifall, sondern vom Sozialdienst wie alle anderen Akteure auch ein Präsent.

Das galt auch für die Line-Dance-Gruppe „Heels Emotion“ vom TV Trebur. Sechs Damen unter Leitung von Gisela Hanke brachten den Saal in Schwung.

Aus der Rolle als charmante Moderatorin wechselte Monika Zentgraf anschließend über zu einem Zwiegespräch mit Josef Merkendörfer, Urgestein der Nauheimer Fastnacht. Die beiden gaben sich als „Putzfrau und Putzmann“ die Ehre und erzählten von allerlei Eskapaden, die sie bei ihrer Arbeit mitbekommen hatten.

Zum Finale mit den „Heels Emotion“ gab es noch eine Polonaise mit allen Mitwirkenden. Nach anderthalb Stunden neigte sich das Programm dem Ende entgegen. Musikus Reiner Nies aus Astheim hatte aber noch etliche Stimmungslieder in petto, so dass sie Seniorinnen und Senioren noch ein Weilchen feiern, singen und schunkeln konnten.

 

 

 

 

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