|
Mit ein bisschen Glück und guter
Vorbereitung ist es dem Sozialdienst des
Treburer Seniorenheims gelungen, einen
Ausflug zu arrangieren, ohne dass die
Heimbewohner unter der Sommerhitze
gelitten hätten.
Der Wettergott meinte es gut mit den
älteren Leuten. Wolken lieferten immer
wieder mal den erwünschten Schatten. Das
war schlicht Glück. Zur guten
Vorbereitung gehörten jedoch gleich
mehrere Faktoren.
Sozialdienstbetreuerin Monika Zentgraf
und ihre Kolleginnen Sandra Jüngling und
Wilma Becker können sich beispielsweise
auf den deutschen Wetterdienst
verlassen. Von den „Wetterfröschen“ aus
Offenbach erhalten Seniorenheime wie in
Trebur, Nauheim und Bischofsheim
Nachrichten, wie belastend sich das
Tageswetter auf den Organismus auswirken
kann. „Das ist besonders wichtig bei
alten Menschen“, betont Monika Zentgraf.
Kontakt zum Wetterdienst
Es gebe beispielsweise eine
Hitzewarnung, wenn die Temperaturen zu
stark anstiegen oder die Ozonbelastung
zu intensiv sei. Der Wetterdienst
empfehle entsprechende Vorkehrungen und
ruft ins Gedächtnis, worauf die mit der
Seniorenbetreuung versierten Pfleger und
Betreuer bei ihren „Schützlingen“
ohnehin achten: Besonders viel trinken,
niemand der pralle Sonne aussetzen und
sommerliche Kleidung tragen, um nur
einige Beispiele zu nennen.
Jetzt, als das Seniorenheim nach Nauheim
fuhr, um den befreundeten Geflügel- und
Vogelzuchtverein zu besuchen, war die
Wetterwarnung nicht so brisant. Die
Temperaturen blieben erträglich.
Außerdem hatten die Gastgeber
vorgesorgt. Tische und Bänke standen
schon unter schattigen Bäumen bereit.
Zudem stellten die Vogelfreunde auch
mehrere Sonnenschirme auf und bewirteten
die Besucher gleich nach der Ankunft mit
kühlen Getränken.
Rotes Kreuz ist dabei
Ein weiterer Faktor für einen gelungenen
Ausflug mitten im Sommer war die
Begleitung durch das Rote Kreuz unter
Leitung von Monika Kraft. Sie und die
Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes
wissen, was zu tun wäre, sollte sich
doch jemand plötzlich unwohl fühlen.
Auch die entsprechenden Medikamente
werden mitgeführt, um zu helfen.
Um die Stärkung von Leib und Seele
mussten sich die Gäste keine Sorgen
machen. Auch dafür wurde vorgesorgt. Bei
den „Hinkelzüchtern gab es wie gewohnt
Speck und Eier, selbst gemachten
Kartoffelsalat und heiße Fleischwurst.
Nach dem ersten Rundgang durch die
Anlage hatten die Seniorinnen und
Senioren mächtig Appetit.
Beim Rundgang wurden die Treburer von
Daniel Ellengerber, dem Vorsitzenden des
Nauheimer Vereins begleitet. Er zeigte
den Heimbewohnern das Federvieh.
Unterwegs auf ihrem Weg vorbei an den
Gehegen trafen sie auch Züchter Willy
Löb, der einiges von seinen gefiederten
Freunden zu berichten wusste. Bilder vom
Rundgang werden im Internet auf der
Homepage
www.seniorenheime-adrian-online.de
veröffentlicht.
Häufig unterwegs Am
5. August stand ein weiterer Ausflug zu
den Geflügelzüchtern an. Zu den
Ausflugsgaststätten in Kornsand und am
Oberwiesensee geht es ebenfalls in
Kürze, obwohl die Rüstigen aus dem
Seniorenheim an beiden Zielen schon
einmal waren in diesem Jahr. Auch eine
große Fahrt unternahmen die Senioren vor
kurzem mit Bus und Schiff.
|