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Beim Achteilfinale der
Fußballweltmeisterschaft könnte es am
27. Juni zu einem Spiel mit der
deutschen Mannschaft kommen, nämlich
dann, wenn das Team in der Vorrunde
Gruppenerster wird. Der Anstoß ist für
16 Uhr angesetzt – und kollidierte
zeitlich exakt mit dem Sommerfest im
Treburer Seniorenhaus.
Doch Heimleiter Michael Adrian war
aufmerksam und Sozialdienstbetreuerin
Monika Zentgraf hat seinen Hinweis
sofort umgesetzt. Ausnahmsweise beginnt
die große Feier, die für den 27.
Juni in der Eichenstraße 10
geplant ist, bereits vor dem Mittagessen
und nicht wie gewohnt um 14 Uhr. Um 15
Uhr, also rechtzeitig vor dem Anpfiff,
soll sie ausklingen, so dass alle Fans
pünktlich vor dem Fernseher sitzen
können.
Ob es für die Deutsche Mannschaft ein
Sommermärchen wird, sei mal dahin
gestellt. Das Treburer Seniorenheim
jedenfalls soll sich beim Sommerfest in
einen Märchenwald verwandeln. „Wir
haben ein zauberhaftes Programm“,
versprechen die Organisatoren um Monika
Zentgraf und Sozialdienstleiterin Sylvia
Roth.
Märchenwald in
Trebur Schon die Dekoration
im Hof des Alten- und Pflegeheims soll
wie ein Märchenwald
aussehen. Dafür haben die Seniorinnen
und Senioren bei ihren Vorbereitungen
beispielsweise mit der Bastelgruppe
geachtet. Kooperiert wurde mit dem
Kindergarten Tannenweg, der tags zuvor
unter dem gleichen Motto feiert.
Für den musikalischen Rahmen wird
Reiner Nies in
gewohnter Weise sorgen. Auch der
Nauheimer Dudelsackspieler Dirk
Neumann will die eigentümlichen
Klänge seines Instrumentes ertönen
lassen. „Er tritt im Schottenrock auf.
Da freuen sich unsere Seniorinnen schon
ein bisschen“, verrät Monika Zentgraf.
Angekündigt haben sich außerdem die
Kindertanzgruppe der
Rüsselsheimer Siedlergemeinschaft,
die Gesangscrew „Romasis“,
die schwungvollen Showgirls und –boys
der Gruppe „Tapperware“,
die Schwarzbachlerchen
aus Astheim unter Leitung von Dirigent
Udo Knab, der der Kindergarten
Tannenweg und die
Löschzwerge der Freiwilligen Feuerwehr
Trebur. Möglicherweise ist die
eine oder andere Prinzessin zu sehen.
„Natürlich fehlen auch nicht unsere
Sitztanzgruppe und
unser Hauschor“,
informiert die Sozialdienstbetreuerin.
Selbstgebackener Kuchen, Gegrilltes,
selbstgemachte Reibekuchen mit Apfelmus
und allerlei erfrischende Getränke gibt
es. Vielleicht herrscht wenigstens im
Märchenwald mal schönes Sommerwetter.
Und an einem Zaubertrank können sich die
Heimbewohner, Angehörige und Gästen im
Knusperhäuschen in der Eichenstraße
laben.
Auch zum Kennelernen
Freuen würden sich die Veranstalter auch
über Besucher, die bislang noch keinen
Kontakt zum Seniorenheim in Trebur
hatten und sich über die Angebote des
Hauses informieren möchten. Das
Sommerfest bietet eine gute Gelegenheit,
die Leistungen des Sozialdienstes zu
beobachten und persönlich zu erleben,
wie fürsorglich sich die vielen
Mitarbeiter des Alten- und Pflegeheims
um die älteren Bürgerinnen und Bürger
kümmern.
Denn dass es den Bewohnern auch im Alter
gut geht, ist wie ein Erfolg bei der
Fußball-WM kein Hexenwerk, sondern
schlicht das Ergebnis fleißiger Arbeit.
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