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Mit bunten Schallplattenhüllen
und selbst gebastelten Notenschlüsseln,
die Wände und Tische zierten, schmückte
sich das Seniorenhaus bei seinem
Herbstfest, das vor wenigen Tagen unter
dem Motto ,,Wenn die Musi spielt“
gefeiert wurde.
Heimleiter Marcus Schima, der unter den
Gästen den Landrat und den Bürgermeister
begrüßte, hob die positive Wirkung der
Musik auch auf ältere Menschen hervor.
Sein Wunsch, dass es ein stimmungsvoller
Nachmittag werden sollte, wurde wahr.

Das Akkordeonensemble Trio Marx
verwandelte den Saal in eine
Volksmusikbühne. Als weitere Akteure
traten der Hauschor und die
Sitztanzgruppe unter der Leitung von
Anne Petersen auf. 18 Seniorinnen hatten
in den letzten Wochen fleißig geübt. Mit
viel Freude zeigten sie ihr Können bei
Liedern wie „Glück auf der Steiger
kommt“ und „Es ist so schön ein Musikant
zu sein“.

Beim Sitztanz demonstrierten die
Älteren, dass sie sich mit
volkstümlicher Partymusik wieder jünger
fühlen. Angehörige und zahlreiche Gäste
von außerhalb genossen Kaffee, Kuchen
und Sekt, bevor es mit dem Programm
weiter ging. Die Playbackgruppe der
Nauheimer Carneval Gesellschaft
animierte die Besucher mit bekannten
Schlagern und bunten Kostümen zum
Mitsingen und Klatschen.
Zur Sitztanzgruppe und dem Hauschor
gehörten als Mitwirkende Margarethe
Reinecke, Karin Rosenbaum, Magdelene
Frey, Marie Bock, Gerda Hartwig, Sophie
Sandner, Elenore Wieberneit, Ingrid
Heizenröder, Elisabeth Förster, Herta
Auerhammer, Elisabeth Smolka, Barbara
Rexhäuser, Maria Schulz Maria, Hedi
Fückel und Hilde Steinberg.

Darüber hinaus hatten die Gäste die
Gelegenheit, sich die Produkte der
Handarbeitsgruppe unter Leitung von
Karin Steffens anzusehen. Praktische
Dinge wie Socken, Netze für den
Rollstuhl oder Handschuhe wurden zum
Kauf angeboten. Wer Interesse habe,
könne diese von Senioren hergestellten
Waren das ganze Jahr über bei
Sozialdienstleiterin Conchita Gemmerich
kaufen.
Schima betonte abschließend, dass ein
solches Fest nicht ohne die rege
Mitarbeit der Angestellten, der
Hauswirtschaft, den in der Pflege
Beschäftigten, dem Hausmeisterteam, den
Sozialdienstbetreuern und den vielen
ehrenamtlichen Helfern möglich wäre.
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