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Begeistert von Angebot und Service zeigten sich
die Bewohner des Bischofsheimer Seniorenparks
bereits während der Show. „So eine Jacke würde
ich mir gerne kaufen“, sagte beispielsweise eine
Frau zu ihrer Begleiterin.
Die beiden, zahlreiche weitere Heimbewohner und
viele Angehörige verfolgten am vergangenen
Samstag die erste Hausmodenschau, für die der
Seniorenpark in enger Kooperation mit dem
Bischofsheimer Fachgeschäft „Mode Heidacker“
gesorgt hat.
Der Versammlungssaal wurde für die
Präsentation kurzerhand zum Laufsteg
umgewandelt. Auf dem sogenannten Catwalk
waren aber keine jungen Models zu sehen,
sondern acht Frauen, die im Seniorenpark
ihren ruhigeren Lebensabschnitt genießen
und sich bereit erklärt hatten, die Mode
für ältere Menschen selbst vorzuführen.
„Es ist eine Mode, die besonders pflegeleicht
und gut zu tragen ist“, erklärte Annegret Kunert
(gebürtige Heidacker), die die Modenschau
charmant moderierte und dabei ihr profundes
Fachwissen aus der Beratung unzähliger Kundinnen
über viele Jahre vermitteln konnte.
Bekannte Marken So gab es
zum Beispiel bequeme Schlulpfhosen aus Jersey zu
sehen, die prima zu eleganten Jacken in
gedeckten, aber freundlichen Tönen passen. Von
verschiedenen Herstellern, darunter Marken wie
HS, Adelina, Rabe, BEKA-Moden und FER, wurden
unterschiedlichste Kollektionen getragen,
farblich stets bestens aufeinander abgestimmt.
So verwies Annegret Kunert auf das
Kombi-Programm von HS, bei dem T-Shirts, Blusen,
Westen und Jacken problemlos miteinander zu
kombinieren seien.
Heimbewohnerinnen, die auf einen Rollstuhl
angewiesen sind, zeigten Accessoires, die für
Damen nahezu unabdingbar sind, etwa schicke
Handtaschen, aber auch kuschelige Schals oder
Handschuhe mit umklappbare Stulpen für freie
Finger. „Vieles, was wir zeigen, ist gerade für
die Freizeit oder eine Kur geeignet“, betonte
Annegret Kunert.
Gute Vorbereitung Genau
genommen begann die Modenschau schon einige Tage
vorher. Die „Models“ aus dem Seniorenpark
besuchten das Geschäft von Mode Heidacker, um
sich auf die Show vorzubereiten. Dabei wurden
die Kleider ausgesucht und anprobiert, so dass
am Samstag alles wie am Schnürchen ablaufen
konnte. Im Hintergrund halfen Annegret Kunerts
Tochter Anne und Mitarbeiterin Claudia Sternbeck
sowie zahlreiche Angestellte des Seniorenparks,
die beim An- und Auskleiden behilflich waren.
Die Hausmodenschau hat auch einen praktikablen
Hintergrund. Etliche Bewohner des Seniorenparks
sind nicht mehr so gut zu Fuß. Sie können dann
nicht einfach in ein Modegeschäft spazieren oder
mit dem Auto fahren, um etwas Neues zu kaufen.
Nun besteht die Möglichkeit, sich eine
Kollektion oder auch nur eins, zwei Stücke in
den Seniorenpark bringen zu lassen, um dann ganz
in Ruhe auszuwählen. „Unser Mode-Team berät typ-
und altersgerecht und hilft auch gerne beim
Probieren“, versichert Annegret Kunert.
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